DRK Presseinformationen https://www.drk-epilepsiezentrum.de de DRK Mon, 05 Dec 2022 08:32:02 +0100 Mon, 05 Dec 2022 08:32:02 +0100 TYPO3 EXT:news news-983 Thu, 22 Jul 2021 10:24:51 +0200 Gemeinsam sicher durch die Pandemie Das Deutsche Rote Kreuz bittet für die Sicherheit Ihrer Helfer*innen um die Einhaltung der AHAL-Regeln Seit Ende Juni gelten in Schleswig-Holstein gelockerte Corona-Regelungen und viele Aktivitäten können wieder stattfinden. Freizeiteinrichtungen, Geschäfte, Kultureinrichtungen und die Gastronomie sind wieder geöffnet und der Sommer kann in fast vollen Zügen am Strand und an den Badeseen genossen werden.

Die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes Schleswig-Holstein war gut vorbereitet für die Badesaison. Laut dem Landesleiter der Wasserwacht, Frederic Möß, sind in den kommenden Wochen an insgesamt sieben Stränden in Schleswig-Holstein rund 60 ehrenamtliche DRK-Wasserwachtler*innen im Einsatz. Auch die Arbeit der Bereitschaften konnte wiederaufgenommen werden. Sanitätsdienste werden besetzt, Übungen durchgeführt und für die Sicherheit von Personen z.B. bei Festen und Veranstaltungen gesorgt. Doch genau in diesen Zeiten ist es umso wichtiger, auch unsere Helfer*innen zu schützen und für ihre Sicherheit zu sorgen.

Das kann mit Einhalten der Schutz- und Hygiene-Maßnahmen (AHAL-Regeln) schnell umgesetzt werden. Der Landesbereitschaftsleiter Sören Kühl betont: „Es ist unerlässlich für unsere Helfer*innen, sich nicht in Gefahr zu begeben und dem Virus nicht ausgeliefert zu sein. Wir können am besten helfen, wenn wir sicher sind.“ Bei kleineren Hilfeleistungen freuen sich die Helfer*innen, sowohl bei den Bereitschaften, als auch bei der Wasserwacht, wenn auch die Hilfesuchenden einen eigenen Mund-Nasen-Schutz mitbringen und aufsetzen. Letztes Jahr wurde es häufig so gehandhabt und dafür sind wir sehr dankbar. „Das wünschen wir uns dieses Jahr wieder“, so der Landesleiter der Wasserwacht Frederic Möß.

Für ernsthafte und zeitkritische Einsätze besteht natürlich keine Verpflichtung, aber das Einhalten von Schutzmaßnahmen hilft und unterstützt die Einsatzkräfte zur Umsetzung ihrer Tätigkeiten. Durch die Mithilfe aller Bürger*innen können unsere Einsatzkräfte sowohl an den Stränden der Kieler Förde, auf dem Priwall in Lübeck-Travemünde, auf Sanitätsdiensten und Veranstaltungen geschützt tätig sein. Dabei können sich immer alle Personen auf das Deutsche Rote Kreuz verlassen. Wir danken für jeden einzelnen Beitrag, um gemeinsam stark und sicher durch diese Pandemie zu gehen.

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news-916 Thu, 05 Dec 2019 16:47:33 +0100 5. Dezember: Internationaler Tag des Ehrenamtes DRK-Landesverband würdigt die „Alltagsheldinnen und -helden“. Vier von ihnen stellen sich und ihre Arbeit hier im Video vor. Die Sprecherin des Vorstandes des DRK-Landesverbandes Schleswig-Holstein, Anette Langner, dankt am heutigen Internationalen Tag des Ehrenamtes den mehr als 12.000 Ehrenamtlern im Deutschen Roten Kreuz Schleswig-Holstein für ihren unermüdlichen Einsatz. „Diejenigen, die sich im Alltag ehrenamtlich engagieren, sorgen für mehr Zusammenhalt und Menschlichkeit in unserer Gesellschaft“, betont Langner. „Dafür können wir ihnen nicht genug danken, denn Solidarität und Zuwendung sind wichtiger denn je.“ Im DRK Schleswig-Holstein engagieren sich in 417 Ortsvereinen insgesamt 7613 aktive Mitglieder. Und auch der Nachwuchs zeigt sich mit 4463 Jugendrotkreuzlern rege im Freiwilligendienst. Insgesamt zählt der Wohlfahrtsverband im Land zwischen den Meeren 71.546 Fördermitglieder.

Zahlreiche Projekte wären ohne freiwilliges Engagement gar nicht denkbar, sagte Anette Langner. Die Palette der von Ehrenamtlern getragenen Aufgaben sei unendlich breit und reiche von der Reiterstaffel der Sanitäter, etwa bei Großveranstaltungen, über die Wasserwacht am Strand, den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz, zum Beispiel bei Hochwasser, das Jugendrotkreuz als Nachwuchsförderung bis hin zum Rotkreuz-Markt in der Nachbarschaft. Um die Vielfalt der ehrenamtlichen Arbeit zu verdeutlichen und zu zeigen, welche „Alltagsheldinnen und Alltagshelden“ hinter diesem Engagement stecken, stellt der DRK-Landesverband vier von ihnen heute in kurzen Videobeiträgen vor. Die Hauptdarsteller: Erika Meier (74), Florian Schlüter (29), Katharina Böckmann (34) sowie Niklas (14) und Paula (9).

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news-915 Fri, 22 Nov 2019 11:31:15 +0100 DRK-Landesversammlung 2019 Ehrenamt, Rettungskräfte und Wasserwacht standen im Mittelpunkt des Delegiertentreffens in Neumünster. Der DRK-Landesverband hat am Freitag, 15. November, in Neumünster erfolgreich seine Landesversammlung 2019 abgehalten. Im Mittelpunkt des Delegiertentreffens stand neben den vereinsrechtlichen Regularien der Rückblick auf das vergangene Jahr. Aus der breiten Vielfalt der Aufgaben und Projekte des Deutschen Roten Kreuzes im Norden stachen insbesondere die Themen gesellschaftlicher Zusammenhalt, Ehrenamt, Katastrophenschutz, Rettungskräfte als Alltagshelden, Pflege und Wasserwacht hervor. „In einer Gesellschaft, die sich immer stärker entsolidarisiert, ist das DRK eine verlässliche Säule für Zusammenhalt“, betonte der Präsident des DRK-Landesverbandes, Georg Gorrissen, in seiner Begrüßung vor den rund 200 Delegierten und den Gästen aus der Politik - darunter als Ehrengast Innenstaatssekretär Torsten Geerdts. Die Gäste aus den Fraktionen des Landtages und Innenstaatssekretär Geerdts forderte Gorrissen auf, endlich die Wasserrettung im Rettungsdienstgesetz zu verankern, die Gleichberechtigung der ehrenamtlichen Helfer in der Rettung gegenüber anderen ehrenamtlichen Helfern, wie zum Beispiel der Feuerwehr, auf den Weg zu bringen sowie die Stärkung des Katastrophenschutzes als Bereichsausnahme bei Rettungsdienst-Ausschreibungen zu ermöglichen.

In seinem Grußwort sagte Innenstaatssekretär Geerdts dem DRK zu, zügig in Gespräche über dessen Forderungen zu gehen. Er verurteilte zudem auf Schärfste die zunehmenden verbalen und körperlichen Angriffe auf Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei. „Solche Vorfälle wie jüngst der Angriff auf Rettungskräfte im Kreis Schleswig-Flensburg werden wir weder dulden noch hinnehmen. Solche Übergriffe werden wir mit der gesamten Härte des Rechtsstaates ahnden“, betonte Geerdts. Der Innenstaatssekretär hob die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz bei der Katastrophenschutzübung „Blanker Hans“ hervor. In kurzen Grußworten bedankten sich anschließend die Vertreterinnen und Vertreter der Landtagsfraktionen für das gesellschaftliche Engagement des Roten Kreuzes und sagten ebenfalls Gespräche über die Forderungen des Landesverbandes zu.

In der folgenden Moderation des Jahresrückblicks der beiden Vorstände des DRK-Landesverbandes gingen Anette Langner und Ralph Schmieder im Gespräch mit Journalist Andreas Otto insbesondere auf die ersten Erfolge bei der Anwerbung ausländischer Pflegekräfte, die Fortschritte bei der Digitalisierung, die herausragende Arbeit im Katastrophenschutz, die positive Entwicklung der Einrichtungen und das Thema Rettungskräfte als Alltagshelden ein. „Wir haben in jüngster Zeit viele Anfragen von Filmteams erhalten, die unsere Rettungskräfte bei der täglichen Arbeit begleiten und diese wichtige Aufgabe damit einer breiten Öffentlichkeit näher bringen wollen“, erläuterte die Sprecherin des Vorstandes, Anette Langner. „Wir als DRK-Landesverband unterstützen das ausdrücklich. So können wir noch besser zeigen, wie spannend dieses Berufsbild ist.“ Vorstand Ralph Schmieder hob hervor, dass die ersten ausländischen Pflegekräfte von den Philippinen in Schleswig-Holstein eingetroffen sind und demnächst ihre Arbeit in den Einrichtungen aufnehmen können. „Dies ist eine gute Unterstützung für unsere Einrichtungen. Allerdings liegt unser Schwerpunkt weiterhin bei der Verbesserung und Erhöhung der eigenen Ausbildungskapazitäten“, so Schmieder.

Nach der Vorführung des neuen Imagefilmes der Wasserwacht, kamen die Vorstände der Gemeinschaft in einer kurzen Moderation selbst zu Wort. Höhepunkte des vergangenen Jahres waren neben der gut verlaufenen „Strandsaison“ an den Badestränden die Großeinsätze bei der Kieler Woche und der Travemünder Woche. Als ganz besonderes Ereignis lobte das Team um den Leiter der Wasserwacht Frederic Möß den Bundeswettbewerb für JRK-Gruppen in der Wasserwacht in Kiel hervor. „Ich freue mich sehr darüber, dass so viele junge Retterinnen und Retter aus ganz Deutschland nach Kiel gekommen sind und gezeigt haben, was für eine tolle und leistungsstarke Familie die Wasserwacht ist“, betonte Möß. Ein kurzer Film zeigte zum Abschluss der Moderation die gesamte Bandbreite der Aufgaben und Wettbewerbe der zweitägigen Veranstaltung.

Bei der anschließenden Wahl für den Posten der Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes wurde Dr. Silke Duda, Abteilungsleiterin für Kinder, Jugend, Familie und Gleichstellung im schleswig-holsteinischen Sozialministerium einstimmig gewählt. Sie folgt Andreas Breitner nach, Direktor des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V., für dessen Arbeit und Engagement sich DRK-Landesverbandspräsident Georg Gorrissen herzlich bedankte.

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